Die Erzgebirgische Aussichtsbahn

Durch ein Gebirge zu fahren ist was Tolles und am besten noch das Sehenswerte auf einmal sehen. Geht nicht !? Doch im Erzgebirge.Auf der Bahnstrecke von Annaberg-Buchholz nach Schwarzenberg.

Wie es dazu kann, möchte ich Euch jetzt sagen.


 wichtigsten Fakten

  • Länge.24,114 km (Annaberg-Buchholz Süd bis Schwarzenberg)
  • Kursbuchstreckennummer (KBS): 536
  • Die Strecke gehört der Erzgebirgsbahn, welcher ein RegioNetz ist. (Gehört der DB Regio und DB Netze)
  • Steigung: maximal 25%
  • Radius: maximal  190 Meter
  • Höchstgeschwindigkeit: 60km/h

Geschichte

Planung

Erste Pläne zum Bau der Strecke sind aus den 1850er Jahren. Die Annaberger wollten eine Anbindung nach Zwickau und die Schwarzenberg nach Böhmen. 1883/84 wurde der Bau der Strecke im Sächsische Landtag untersucht. Diese war dann als Verbindungsstecke der Strecken aus Cranzahl/Chemnitz nach Aue. Man Entschied sich für Normalstur und nicht Schmalspur was zur der Zeit üblig war. 1886 wurde der Bau der Strecke gemeinsam mit der in Grünstädtel abzweigenden Schmalspurbahn nach Rittersgrün vom Landtag beschlossen.


Betrieb

Die Strecke entwickelte sich zu einer wichtigen Verbindung im Güterverkehr. Im Personenverkehr war die Strecke nicht bedeutsam da die Bahnhöfe weit von den zugehörenden Orten entfernt ist. In den 1960er Jahren gab es sogar eine Schnellzugverbindung mit Kurswagen von Berlin nach Cranzahl über die Strecke. Am 27. September 1997 wurde die Verbindung  eingestellt.

Heute wird die Strecke nur noch Sonderzüge, für Überführungsfahrten sowie für Güterzüge benutzt, besonders war es 2002, als die Strecke von Wolkenstein nach Annaberg-Buchholz saniert wurde. Ein planmäßiger Verkehr findet schon lange nicht mehr statt. Einzig der Bahnhof Grünstädtel blieb als Wagenladungsbahnhof erhalten, das war eine Bedienung aus Schwarzenberg. Auf dem Rest wurde am 31. Dezember 1994 der Güterverkehr eingestellt.

Seit 2009 wird die Strecke an einzelnen Wochenenden als Erzgebirgische Aussichtsbahn für den Ausflugsverkehr genutzt. Verantwortliches Eisenbahnverkehrsunternehmen ist der Verein Sächsischer Eisenbahnfreunde e.V.Ein besuch kann ich empfehlen.

Vom 6. Februar bis 6. Mai 2014 lief eine Ausschreibung der DB RegioNetz Infrastruktur GmbH zur Übernahme und Weiterbetrieb der Strecke.


Streckenerweiterungen

Es gab auch verschiedene Abzweige. Gemeinsam mit der Verbindung Buchholz–Schwarzenberg wurde die in Walthersdorf die Nebenbahn nach Crottendorf errichtet. Der Persone verkehr auf der 1889 eröffneten Strecke wurde 1996 eingestellt. Schon seit Anfang der 1990er Jahre  fuhr keine Güterzüge mehr.

In Scheibenberg endete seit 1900 die Nebenbahn Zwönitz–Scheibenberg. Die früher als Erzgebirgische Panoramabahn bekannt gewesene war. Die Strecke wurde 1945 als Reparationsleistung weitgehend abgebaut. Die Reststrecke von Elterlein nach Scheibenberg wurde 1966 stillgelegt.Heute befindet sich dort ein Wanderweg.

Von Grünstädtel war von 1889 bis 1971 die Pöhlatalbahn nach Rittersgrün. Die Strecke ist heute vor allem durch das Museum im  Endbahnhof Oberrittersgrün eingerichtete Sächsische Schmalspurbahnmuseum bekannt.Ein Besuch kann ich auch hier empfehlen.


Loks,Wagen und Streckenverlauf

Das seht ihn später hier in meinem Video


©Züge In Leipzig

So funktioniert der Bahnverkehr

2 Antworten auf „Die Erzgebirgische Aussichtsbahn“

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